Über uns

Wie wir uns von normal auf dick und wieder in Richtung normal entwickelt haben

Helmuts Lebens- und Leidensgeschichte

Die Wurstsemmel war’s!

In der Volkschule und am Anfang im Gymnasium hatte ich noch keine Gewichtsprobleme. Aber als meine Tante Pepi mich von der Schule abholte und mir immer Wurstsemmeln und viel zu viel zu Mittag auf den Teller gab, war mein Weg ins Übergewicht vorgezeichnet.

Obwohl ich nach der vierten Klasse Gymnasium in eine Höhere Technische Lehranstalt wechselte und vorher mit Sport und Fastsaften wieder auf Normalgewicht kam, ging die Saat nach Studium und Job in Verkauf und Marketing wieder auf. Stressiger Beruf und eigene Familie mit zwei Kindern. Helmut aß spät am Abend vorm Fernseher all die guten Dinge, die man nicht essen sollte: Wurst, Käse und Brot in Mengen. Über die Jahre mit zahlreichen Diäten habe mich auf über 173 kg hochgearbeitet. Die Abnehmversuche waren von täglichem Sporteinheiten (abwechselnd Radfahren, Schwimmen und Gehen) begleitet.

Nachdem ich mich in über 50 Jahren auf 173kg hochgefastet habe, gelang mir nach Anwendung der Immer Schlank Gebote das unfassbare! Minus 50kg in 8 Monaten und weiter geht’s in ein Leben schlank, glücklich und frei!

Michaels Lebens- und Leidensgeschichte

Reduziert auf die g’schmackigen Details

Als Kleinkind war ich nicht übergewichtig, obwohl bei uns die Grundnahrung Reisfleisch und Spaghetti Bolognese war, also Großteils Kohlehydrate. Aber der Herr Papa war immer ein guter Koch und das ist eigentlich schon die halbe Miete zur gesunden Ernährung.

Nach der Scheidung meiner Eltern schlich sich dann langsam das unterbewusste Frustessen ein. Für einige Zeit gab es zwar Aupairs, da meine Schwester noch sehr klein war. Kochen konnte von denen leider keine wirklich gut. Mit der Ernährung ging es auf jeden Fall bergab.

Snacks standen immer zur Verfügung: Fertiggermknödel, Corn Flakes, Pasta, Kärtner Kasnudeln (danke Oma), Früchtejoghurt und Aldi/Hofersnacks. Da kam es schon mal vor, dass ich während eines Fernsehabends mal einen halben Kilo Haselnussröllchen vertilgte.

Ich kann mich noch gut daran erinnern wie mein Deutschlehrer mich in der vierten Gymnasiumsklasse als „dick“ bezeichnete und die Scham die folgte. Über die nächsten paar Jahre verschlimmerte sich die Ernährung und damit das Übergewicht. Typische Schulmittagspausen: Schokoriegel, Eiaufstrich, Wurstsemmeln, Fastfood Burger, Pizza, Döner Kebab und diverse Limonaden zum Drüberstreuen.

Irgendwann zeigte sich dann meine Klassenvorständin besorgt über mein Gewicht. Jedoch ohne Lösungsvorschlag, außer natürlich der ubiquitär vertretenen Meinung, dass alle Dicken Sport betreiben müssen. Naja, war sicher gut gemeint.

Diäten ala F.X. Mayer, regelmäßige Versuche am Ausdauersport und Bundesheer hat eigentlich nur meine Aversion zu Abspecken und Sporteln verschlimmert.

Erst beim Studium tat sich dann was. Als Auswanderer nach London gab’s erstmal keine Fertiggerichte und Süßkram mehr. Als leidenschaftlicher Koch und Pfennigfuchser war klar: es wird jeden Tag gekocht. Studententypisch gab es immer wieder für drei Tage am Stück Spaghetti Bolognese. Nach kurzer Zeit saßen die Hosen nur mehr lose auf den Hüften; der Gürtel musste enger geschnallt werden.

Und später waren dann auch die biochemischen Zusammenhänge klar. Der Energiehaushalt, die Steuerung durch Hormone, wie Fette, Kohlehydrate und Proteine unterschiedlich verstoffwechselt werden. Eine Kalorie war nicht mehr nur eine Kalorie. Fett war nicht mehr kategorisch schlecht. Dicke können nicht nur durch Sport abnehmen. Nach ein paar Ernährungsänderungen purzelten dann die letzen Kilos auf mein Gewicht von 60kg, welches ich seit 2007 halte.

Für mein Doktoratsstudium widmete ich mich anschließend für einige Jahre der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Transplantationstherapie für Netzhautdegenerationen. Heute unterrichte ich Biochemie und Molekularbiologie am University College London. Als „Neuschlanker“ bin ich natürlich weiterhim von Thema Ernährungswissenschaften und Endokrinologie fasziniert.