Mag. Helmut Peganz

Ausbildung - Wirtschaftsuniversität Wien

Skills & Interessen - Coaching (Entwicklung des Abnehmprogramms Immer Schlank), kaufmännische Erfahrung, Marketing, Venture Capital

Tätigkeit - Nach einer erfolgreichen Karriere als Marketingmanager nun Gründer von Immer Schlank

Abgenommen - 58kg in 10 Monaten, von einem Höchststand von 173kg

Dr. Michael Baron

Ausbildung - Doktor der Naturwissenschaften (PhD) für Entwicklungsbiologie, Unversity College London; Master of Science in Bioinformatik, Birkbeck College, University of London; Bachelor of Science in Biochemie, Unversity College London

Skills & Interessen - Ernährungslehre, Endokrinologie, Bioinformatik & Genomik, Unterrichten & Unterrichtsmethodik

Tätigkeit - Lehrbeauftragter & Forschungstutor am University College London; Wissenschaftlicher Berater und Partner von Immer Schlank

Abgenommen - 30kg, vor mehr als 10 Jahren. Gewicht seitdem stabil.

Helmuts Lebens- und Leidensgeschichte

Die Wurstsemmel war's!

In der Volkschule und am Anfang im Gymnasium hatte ich noch keine Gewichtsprobleme. Aber als meine Tante Pepi mich von der Schule abholte und mir immer Wurstsemmeln und viel zu viel zu Mittag auf den Teller gab, war mein Weg ins Übergewicht vorgezeichnet.

Obwohl ich nach der vierten Klasse Gymnasium in eine Höhere Technische Lehranstalt wechselte und vorher mit Sport und Fastsaften wieder auf Normalgewicht kam, ging die Saat nach Studium und Job in Verkauf und Marketing wieder auf. Stressiger Beruf und eigene Familie mit zwei Kindern. Helmut aß spät am Abend vorm Fernseher all die guten Dinge, die man nicht essen sollte: Wurst, Käse und Brot in Mengen. Über die Jahre mit zahlreichen Diäten habe mich auf über 173 kg hochgearbeitet. Die Abnehmversuche waren von täglichem Sporteinheiten (abwechselnd Radfahren, Schwimmen und Gehen) begleitet.

Nachdem ich mich in über 50 Jahren auf 173kg hochgefastet habe, gelang mir nach Anwendung der Immer Schlank Gebote das unfassbare! Minus 50kg in 8 Monaten und weiter geht's in ein Leben schlank, glücklich und frei!


Michaels Lebens- und Leidensgeschichte

Reduziert auf die g'schmackigen Details

Vom fast apathischen Dicken zum Schlanken der Biochemie und Molekularbiologie an der Universität unterrichtet.

Wie jede Lebens- und Leidensgeschichte beginnt meine am Anfang; am 6. Juni 1984 in Wien als zweiter Sohn. Meine Mutter, werdende Medizinerin, meine Vater Krankenpfleger, mein 2 ½-jaehriger Bruder eifersüchtig und 4 ½ Jahre später gesellte sich noch ein Schwesterchen dazu. Juhu, Sandwichkind.

Dick war ich anfangs nicht, obwohl bei uns die Grundnahrung Reisfleisch und Spaghetti Bolognese war, also Großteils Kohlehydrate. Aber der Herr Papa war immer ein guter Koch und das ist eigentlich schon die halbe Miete zur gesunden Ernährung.

Das traute Familienglück dauerte leider nicht ewig und meine Eltern ließen sich scheiden. Ich war damals 11 und fühlte mich nicht sonderlich betroffen. Vielleicht auch deswegen, weil ich von meinem Vater immer wieder die „g’sunde Watsch’n“ kassiert habe. Der väterlichen Kontrolle entzogen und mit einer überforderten alleinerziehenden Mutter, die 72h die Woche arbeitete, entwickelte sich mein Bruder zum Narzissten und Ekelpacket.

Im Rückblick ist man sich als fast-Teenager nicht seiner eigenen Gefühle bewusst. Und wahrscheinlich war eine meiner Reaktionen das Frustessen. Für einige Zeit gab es Aupairmädchen, da meine Schwester noch sehr klein war. Kochen konnte von denen leider keine wirklich gut. Mit der Ernährung ging es auf jeden Fall bergab.

Snacks standen immer zur Verfügung. In der Form von Fertiggermknödel, Corn Flakes, Pasta, Kärtner Kasnudeln (danke Oma), Früchtejoghurt und eine Variation an Aldi/Hofersnacks. Da kam es schon mal vor, dass ich während eines Fernsehabends einen halben Kilo Haselnussröllchen vertilgte.

Innerhalb von drei Jahren nach der Trennung wurde aus einem normalen Michael ein Runder. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie mein Deutschlehrer mich in der vierten Gymnasiumsklasse als „dick“ bezeichnete – wahrscheinlich war ich mal wieder penetrant unausstehlich im Unterricht. Damit kam dann natürlich auch die Scham, denn wer ist schon gerne dick. Vor allem wenn die vorherrschende Meinung der Wissenschaft (und Nahrungsmittelindustrie) war, dass nur bewegungsfaule Leute übergewichtig sind und man daheim regelmäßig von seinem (schlanken, sportlichen) Bruder daran erinnert wird.

Selbst der Mittelmeerurlaub in Kroatien –eine echte Ausnahmeerscheinung zu unserer üblichen Urlaubskost – lies sich nur schwer genießen, wenn man sich geniert sich zu entkleiden. Meine ultimative Lösung zu dem Problem: die Ausrede, dass ich Schwimmen nicht mag.

Mit weitgehend gleichbleibend schlechter Ernährung, mit Ausnahme, dass ich ab und zu kochte, verschlimmerte sich über die nächsten paar Jahre das Übergewicht. Besonders der Sportunterreicht (bei uns schön altmodisch als „Leibesübungen“ bekannt), als pubertärer Spätzünder, mit einem komplett übergeschnappten Leistungs-besessenen Doktor der Sportwissenschaften war deswegen erniedrigend. Laut Tabelle muss ich die 2km in so-und-so-viel rennen, die Kugel so-und-so-weit schupfen und den Speer so-und-so-weit werfen; ansonsten gibt’s schlechte Noten. Die gab’s dann auch.

Heute wird mir unwohl, wenn ich an meine typischen Mittagspausen zurückdenke: Schokoriegel, Eiaufstrich, Wurstsemmeln, Fastfood Burger, Pizza, Döner Kebab und diverse Limonaden zum Drüberstreuen. Mittagspausen gab es in meiner berufsbildenden Schule mit mehr als 40 Wochenstunden ausreichend. Mit 17 war der Höchststand von mehr als 90kg dann erreicht. Das klingt nicht nach sonderlich viel, aber mein Körperbau ist eher athletisch.

Meine Mutter, die Homöopathin und ewig Alternative, verdammte mich zum Glück nur einmal zur einer Diät: einer F.X. Mayr Kur. Trockenes Weißbrot wird mit Milch totgekaut um den Darm zu „Entschlacken“*. Ähnlich wie für die meisten Diätpatienten ging das für etwa ein bis zwei Wochen mit grummelnden Magen und gestörter Verdauung dahin. Über diese Zeit steigerte sich der Hungerreiz ins Überwältigende. Ein paar Diätsünden gefolgt vom „what-the-hell“-Effekt beendeten die Quälerei ohne Erfolg. * Wissenschaftlich kompletter Blödsinn: Schlacken gibt es in der Metallindustrie und Entgiften können Leber und Nieren auch ohne externen Anstoß. Eine Kohlenhydratreiche Kost mit hohem glykemischen Index (Weißbrot) ist sogar kontraproduktiv.

Irgendwann zeigte sich dann meine Klassenvorständin besorgt über mein Gewicht. Jedoch ohne Lösungsvorschlag, außer natürlich der ubiquitär vertretenen Meinung, dass alle Dicken Sport betreiben müssen. Sicher herzlich gemeint, aber innerlich wollte ich sie anschreien: „Ja verdammt nochamal, ich weiß es eh! Ich bin eine fette Sau! Glaubst du wirklich das geht an mir vorbei?!?“

Trotz meiner absoluten Aversion zum Ausdauersport konnte mich mein Onkel dann dazu motivieren mit ihm zu laufen. Ulrich Strunz, der Laufdoktor, erfreute sich zum Millenniumsumbruch großer Popularität. Im Winter bei Minusgraden, im Dunkeln, um 5 Uhr Früh, mit 5 T-Shirts, schnauften wir mit Plus 120 bergauf und 45 Minuten später wieder bergab. Für einige Zeit lief das auch gut, nur mit dem typischen Teenager Melatoninzyklus (bitte weck’ mich erst um 1 Uhr nachmittags auf) wurde es immer schwieriger in der Früh aus dem Bett zu kommen, bzw. im Unterricht nicht einzuschlafen. Bis das frühmorgendliche Laufen dann auch passé war.

Beim Bundesheer kam dann der nächste Versuch, mit beinharten „eine-Größe-passt-Allen“ Sport. Doch vier Wochen Grundausbildung waren dann doch nicht allzu lang und außerdem gab es ja ausreichend Verpflegung. Meine Erinnerungen an die Zeit beim Heer bringen mich immer wieder zum Schmunzeln. Auf der einen Seite herrscht der Fitnessdrang (2.4km unter 15min, mehr als 25 Liegestütze), auf der anderen Seite dürfen die alt-eingedienten Vize-Leutnants mit Bierbauch die Fitnessprüfung dann doch am Ergometer absolvieren.

Dank ausgezeichneter Maturanoten, und–erstaunlicherweise–einem hilfreichen älteren Bruder, hieß es mit Anfang Zwanzig auf zu neuen Ufern: Studium der Biochemie am University College London im Herzen der Britischen Großstadt. Obwohl damals im Vergleich zu heute erstaunlich leistbar, doch kein billiges Pflaster. Als leidenschaftlicher Koch und Pfennigfuchser war dann klar: es wird jeden Tag gekocht. Zwar gab es immer wieder für drei Tage am Stück Spaghetti Bolognese, aber immerhin fiel der ganze Süßkram weg.

Alleine diese regelmäßig heimgekochten Mahlzeiten ohne viel Zucker (keine Limonaden, keine Schokolade, kaum Cornflakes, kaum süße Snacks und Nachspeisen, etc.) ließen die Kilos purzeln. Nach kurzer Zeit saßen die Hosen nur mehr lose auf den Hüften; der Gürtel musste enger geschnallt werden. So ging es von mehr als 90 auf ca. 80kg.

Im zweiten Studienjahr, mit vertiefender metabolischer Biochemie, ging mir dann ein Licht auf. Der Energiehaushalt, das Zusammenspiel und die Steuerung durch Hormone nach Mahlzeiten und während Fastenperioden; wie Fette, Kohlehydrate und Proteine unterschiedlich verstoffwechselt werden; plötzlich machte es Sinn. Eine Kalorie war nicht mehr nur eine Kalorie. Fett war nicht mehr kategorisch schlecht, wie uns die Nahrungsmittelindustrie weismachen will. Dicke können nicht nur durch Sport abnehmen, auch wie uns die Nahrungsmittelindustrie vorhalten will.

Durch ein paar Adjustierungen meiner Ernährung fiel mein Gewicht über die letzten beiden Studienjahre zuerst auf ca. 70 und dann auf mein derzeitiges Gewicht von 60kg, welches ich seit 2007 halte. Permanent 30kg leichter, ohne Heißhunger, mit mehr Energie und endlich dem Körper der mir eigentlich zustand.

Meinen Bachelor schloss ich mit first-class honours ab und widmete mich anschließend für einige Jahre der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Transplantationstherapie für Netzhautdegenerationen (wie zum Beispiel Makuladegeneration oder genetisch bedingte Blindheiten). Nach Verleihung des Doktors der Entwicklungsbiologie und ein paar weiteren Jahren in der Forschung unterrichte ich nun Biochemie und Molekular Biologie an meiner Alma Mater.

Über die Jahre als „Neuschlanker“ blieb ich dem Thema der Ernährungswissenschaften und Endokrinologie treu. Aus diesem Interesse entwickelte sich ein Abnehmprogramm welches die vertrauenswertesten Theorien von Publikationen und zahlreichen Experten bündelt und ihnen hier als Immer Schlank zugänglich macht.