Über uns

Wie wir uns von normal auf dick und wieder in Richtung normal entwickelt haben

Mag. Helmut Peganz

Magister in Betriebswirtschaftslehre

In der Volkschule und am Anfang im Gymnasium hatte ich noch keine Gewichtsprobleme. Erst als meine Tante Pepi begann mich von der Schule abzuholen, wurde der Weg ins Übergewicht vorgezeichnet. Es gab immer Wurstsemmeln und viel zu viel zu Mittagessen ("ein g'sunder Bua muss essen").

Helmut mit Maximalgewicht

In der Oberstufe (circa 15) schaffte ich es durch Saftfasten und Semi-professionellen Kampfsport wieder auf Normalgewicht. Aber die Saat ging nach dem Studium wieder auf. Ein stressiger Beruf im Verkauf und Marketing, sowie eine Familie mit zwei Kindern. Und Helmut aß spät am Abend vorm Fernseher all die guten Dinge, die man nicht essen sollte: Wurst, Käse, Brot und Schokolade in Mengen.

Über die Jahre fastete ich mich mit unzähligen Diäten immer weiter hoch. Die Abnehmversuche waren auch von fast täglichem Sporteinheiten (abwechselnd Radfahren, Schwimmen und Gehen) begleitet.

Helmut Peganz hat massive 75kg in 8 Monaten abgenommen.

Mit 175,5 kg viel dann alles schwer. Kurz Spazieren gehen und ich war aus der Puste. Schließlich wurde ich mit Typ 2 Diabetes melitus diagnostiziert und wäre fast an einer eigentlich harmlosen Fußinfektion gestorben. Das war der Weckruf, dass normale Diäten und Sport für mich einfach nicht funktionieren.

Durch ein striktes 12-Schritte Programm schaffte ich es schließlich 75 kg in 12 Monaten abzunehmen. Endlich wieder ein normales Leben! Diesen Erfolg möchte ich gerne anderen Leidtragenden auch ermöglichen. Die Grundzüge des Programms sind in Immer Schlank enthalten.

Dr. Michael Baron

PhD in Enwicklungsbiologie
MSc in Bioinformatik
BSc in Biochemie

Als Kleinkind war ich nicht übergewichtig. Aber nach der Trennung meiner Eltern ging es mit der Ernährung bergab. Snacks standen immer zur Verfügung: Fertiggermknödel, Corn Flakes, Pasta, Kärntner Kasnudeln (danke Oma), Früchtejoghurt, usw. Da kam es schon mal vor, dass ich während eines Fernsehabends mal einen halben Kilo Haselnussröllchen vertilgte.

Michael im Labor

Für immer in mein Gedächnis hat sich eingebrannt, als mein Deutschlehrer mich in der vierten Gymnasiumsklasse als „dick“ anprangerte. Danach schämte ich mich zum ersten Mal dafür. Über die nächsten paar Jahre verschlimmerte sich die Ernährung und damit das Übergewicht. Typische Schulmittagspausen: Schokoriegel, Eiaufstrich, Wurstsemmeln, Fastfood Burger, Pizza, Döner Kebab und Coca Cola zum Drüberstreuen.

Irgendwann zeigte sich dann meine Klassenvorständin besorgt über mein Übergewicht. Jedoch ohne Lösungsvorschlag, außer natürlich der ubiquitär vertretenen Meinung, dass alle Dicken Sport betreiben müssen. Naja, war sicher gut gemeint.

Diäten ala F.X. Mayer, regelmäßige Versuche am Ausdauersport und Bundesheer verschlimmerten eigentlich nur meine Aversion zum Abspecken durch Sporteln.

Erst beim Studium änderte sich wirklich etwas. Als Auswanderer nach London gab's erstmal keine Fertiggerichte und Süßkram mehr. Als leidenschaftlicher Koch mit beschränktem Budget war klar: es wird jeden Tag gekocht. Studententypisch gab es immer wieder für drei Tage am Stück Spaghetti Bolognese. Nach kurzer Zeit saßen die Hosen nur mehr lose auf den Hüften.

Und später waren mir dann auch die biochemischen Zusammenhänge klar. Der Energiehaushalt, die Steuerung durch Hormone, wie Fette, Kohlenhydrate und Proteine unterschiedlich verstoffwechselt werden. Eine Kalorie war nicht mehr nur eine Kalorie. Fett war nicht mehr kategorisch schlecht. Dicke können nicht nur durch Sport abnehmen. Nach ein paar Ernährungsänderungen purzelten dann in 2007 die letzen Kilos auf ein (eher mageres) Gewicht von 60kg. Über die nächsten paar Jahre mit Kraftsport stellten sich dann aber 65kg ein.

Michael Unterricht

Für mein Doktoratsstudium widmete ich mich anschließend für einige Jahre der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Transplantationstherapie für Netzhautdegenerationen. Anschließend unterrichtete ich für 6 Jahre Molekularbiologie und Mikrobiologie am University College London. Als „Neuschlanker“ bin ich natürlich weiterhin von Thema Ernährungswissenschaften und Endokrinologie fasziniert.